Zukunftsfähig durch Wachstum: Yamaha legt Fokus auf ATV-Geschäft
Um auch künftig ein nachhaltiges Wachstum sichern zu können, strukturiert Yamaha aktuell die Geschäftsbereiche ATV und Side-by-Side um. Mit weitreichenden Folgen sowohl für Europa als auch auf dem nordamerikanischen Markt.
Der Geschäftsbereich „Outdoor Land Vehicle“ setzt den Fokus nun allein auf die All-Terrain-Vehicle, wobei diese noch besser an europäische Bedürfnisse angepasst werden, denn genau hier liegen, nach Ansicht von Yamaha, die besten Wachstumschancen. So dürfen wir in der ATV-Modellpalette in den nächsten Jahren mit einer völlig neuen Ausrichtung rechnen. Side-by-Side Vehicel werden künftig dagegen nicht mehr von Yamaha selbst in Nordamerika hergestellt. Dies hat zur Folge, dass diese Modellreihe in Europa eingestellt wird. Der nordamerikanische Markt soll jedoch weiterhin bestückt werden. Dies geschieht mithilfe von OEM-Partnern.


Konkret wird es die Modelle Wolverine RMAX, Wolverine 850 X2 und X4 sowie Viking wegen geringer Nachfrage nicht mehr in Europa geben. Yamaha nennt zudem als Grund die begrenzten Einsatzmöglichkeiten dieser Fahrzeuge und auch die wachsenden regulatorischen Anforderungen in Europa. Finanziell lohnt sich das für Yamaha so nicht mehr, zumal der europäische Markt in der Branche hart umkämpft ist. Der Service wird dabei selbstverständlich auch für europäische Kunden aufrechterhalten. Auch Ersatzteile bleiben verfügbar.
Somit liegt der Fokus von Yamaha weltweit künftig auf dem ATV-Geschäft. Hier soll es einige völlig neue Modelle geben, manche davon werden speziell auf den europäischen Markt zugeschnitten sein. Darüber hinaus soll noch mehr Zubehör für eine individuelle ATV-Ausstattung erhältlich sein. Für Kunden bedeutet dies Zuverlässigkeit in Sachen Qualität, moderne Technik und richtig viel Fahrspaß.
Mit diesen Maßnahmen möchte sich Yamaha zukunftsfähig aufstellen und den Fokus auf Wachstum legen. Gleichzeitig setzt man weltweit auf Marktflexibilität.
