Wildfire Informer 2026: Waldbrandgefahr auf Reisen
Der Reise- und Campingsommer ist in vollem Gange. Gleiches gilt jedoch auch für die Waldbrandsaison, die in diesem Jahr mal wieder besonders intensiv abläuft. So gehört es längst zur Reiseplanung auch die Waldbrandgefahr im Auge zu behalten.
Das schwedische Tarvel Security und Software as a Service Unternehmen Safeture und der dänische Content Provider und Analyst für Reiserisiken Riskline zeigen in ihrem neuen Wildfire Report weltweite Gefahren auf und geben gleichzeitig Verhaltenstipps, falls man einmal in die Nähe eines Waldbrandes gerät.
2026 ist das Risiko für Waldbrände hoch. Bereits im ersten Halbjahr waren weltweit 50% mehr Flächen betroffen als im langjährigen Durchschnitt. Tatsächlich rechnen die Experten mit einer weiteren Zunahme großflächiger Brände, wie Riskline und Safeture in ihrem „Wildfire Informer 2026“ erläutern.

Europa erlebte bereits im Vorjahr eine der schlimmsten Waldbrandsaisons seit Beginn der Aufzeichnungen. Auch 2026 ist die Lage angespannt. Marcel Brandt, Chief Sales Officer von Safeture, erklärt, dass Waldbrände oft eine hohe Dynamik entwickeln und dass es im Ernstfall wichtig ist, Risiken früh zu erkennen und Betroffene mit verlässlichen Informationen sowie Handlungsempfehlungen zu unterstützen. Wichtig ist es, die Lage immer genau im Blick zu haben, um schnell und angemessen reagieren zu können.
Laut dem Wildfire Informer kann Super El Niño als besonders stark ausgeprägtes Wetterphänomen die Waldbrandgefahr in vielen Teilen der Welt zusätzlich verschärfen. Betroffen hiervon sind vor allem Nordamerika, Australien und der Amazonas-Regenwald. Auch Indien sowie Indonesien im asiatisch-pazifischen Raum sind stark betroffen, ebenso nehmen in Afrika und dem Nahen Osten Häufigkeit und Intensität der Waldbrände weiter zu.
Als Reisender sollte man offiziellen Warnungen Glauben schenken und Evakuierungsmaßnahmen sofort befolgen. Falls es zu einer starken Rauchentwicklung kommt, sollte man, falls der Brand weiter entfernt ist, im Gebäude bleiben. Schränkt der Rauch die Sicht ein oder ist das Feuer nah, gilt es, den Gefahrenbereich unverzüglich zu verlassen. Ist Flucht nicht mehr möglich, sollte man möglichst bodennah bleiben und am besten durch ein feuchtes Tuch atmen bis Hilfe eintrifft, denn Rauch ist manchmal gefährlicher als das Feuer selbst.
Der „Wildfire Informer 2026“ von Safeture und Riskline kann unter https://www.safeture.com/wildfires-informer-2026/ eingesehen werden.
