Trendhobby Birdwatching: Seltene Arten in Island, La Réunion und Belize
Trendhobby Birdwatching und Du mittendrin. Denn das Beobachten und Fotografieren von Vögeln ist längst kein Nischenthema mehr. Ganz im Gegenteil Birdwatching sorgt für Entschleunigung, Momente voller Staunen und natürlich digital Detox. Fast nebenbei stillt es zudem Dein Fernweh. Um viele unterschiedliche Arten an einem Fleck beobachten zu können bieten sich einige Destinationen förmlich zum Birdwatching an, manchmal gibt es dort sogar endemische Arten, also Vögel, die Du nur hier sehen kannst.
Island
Auf Island wurden bisher 360 Vogelarten registriert. 85 von ihnen brüten hier. Grund genug also dem spannenden Island mit der atemberaubenden Natur einmal einen Besuch abzustatten. Auf in den Nordatlantik!
Bekannt ist Island vor allem für seine Papageientaucher. Tatsächlich nisten hier etwa 60 Prozent des Weltbestandes. Im Norden Islands kannst Du zudem Kragenenten, Gerfalken und Spatelenten beobachten. Letztere brüten europaweit nur hier. Und dann wären da natürlich die Tordalken. Fast die Hälfte des weltweiten Bestandes brütet an der Látrabjarg-Klippe in den Westfjorden zusammen mit einer ganzen Reihe weiterer Seevogelarten. Im Süden Islands hast Du auf der Felsenhalbinsel Dyrhólaey die Gelegenheit, Seevögel aus geringer Entfernung zu sehen. Ein einzigartiges Erlebnis.
La Réunion
Auf der französischen Vulkaninsel gibt es eine einzigartige Vogelwelt, denn einige Arten sind hier endemisch. Tatsächlich wurde La Réunion zuerst von Vögeln besiedelt. Typisch für die Insel sind zum Beispiel der Weißschwanz-Tropikvogel oder auch der Paille-en-Queue. Zu den seltensten Arten wiederum gehört der Newton-Raupenfänger. Begibst Du dich ins Hochland La Réunions triffst Du mit etwas Glück auf die Reunionweihe oder auch das Reunion-Schwarzkehlchen. Letzteres ist für seine Neugier bekannt und wird auch Tec-Tec genannt.
Belize
Wenn Du Deinem Fernweh ins mittelamerikanische Belize folgst, so triffst Du auf ein wahres Birdwatching-Paradis. Rund 500 Vogelarten gibt es hier. Einige von ihnen siehst Du auf einem Kanuausflug in den Lagunen und Sümpfen sowie im Marschland des Crooked Tree Wildlife Sanctuary. Wenn Du Glück hast, bekommst Du sogar den seltenen Jabiru-Storch zu Gesicht. Er ist der größte flugunfähige Vogel Mittel- und Südamarikas. Ein anderes Setting und mindestens ebenso viele Arten findest Du im Regenwald. Hier kannst Du tropische Vögel wie Tukane oder Kolibris sehen. Ersterer ist der Nationalvogel Belizes.
Auch das Naturschutzgebiet Half Moon Caye ist einen Ausflug wert, denn in den hier wachsenden Küstenwäldern nistet der Rotfußtölpel. Und im Payne´s Creek National Park lebt eine Unterart der Gelbkopfamazone, die nur in Belize vorkommt.
Einzigartige Vögel an einzigartigen Destinationen, die zum Trendhobby Birdwatching einladen auf einer Reise, die Du sicherlich nie vergessen wirst.
