Toyota Hilux 9. Generation – Der Pick-up startet vollelektrisch ins Frühjahr
Bekannt und beliebt ist der Toyota Hilux als robustes Arbeitstier, welches sich durch Zuverlässigkeit und Langlebigkeit auszeichnet. Ab dem Frühjahr wird es den Pick-up neben dem bewährten Mildhybrid-Diesel auch als vollelektrische Variante geben. Für 2028 ist eine Brennstoffzellen Version, die mit Wasserstoff betrieben wird, geplant.
Der batterieelektrische Toyota Hilux BEV besitzt an der Vorder- und Hinterachse jeweils einen Elektromotor. Dank 59,2 kWh Lithium-Ionen-Batterie liegt die Leistung bei 144 kW/196 PS und das maximale Drehmoment 205 Nm an der Vorderachse und 268 Nm hinten.
Nach WLTP schafft der Hilux BEV 257 km, im Stadtverkehr können sogar bis zu 380 km drin sein, wobei diese Werte vorläufig sind. Für viele Gewerbetreibende reichen sie problemlos aus, ganz egal, ob man als Dachdecker, Förster oder Gärtner unterwegs ist.
Optisch ist die BEV Variante des beliebten Pick-up ein echter Hilux, der zudem in hohem Maße geländegängig ist. Das liegt unter anderem am Leiterrahmen, 207 mm Bodenfreiheit und an der maximalen Wattiefe von 700 mm. Die Batterie, welche sich im Rahmen befindet, hat Toyota durch einen Unterfahrschutz gesichert. Je nachdem in welchem Gelände man sich gerade befindet, passt das Multi-Terrain-Select-System das Drehmoment jeweils den äußeren Gegebenheiten an.
Manko: Das Gewicht der Batterie. Dies hat zur Folge, dass die Nutzlast bei gerade einmal 715 kg und die Anhängelast bei 1,6 Tonnen liegt. Dabei bleibt die elektrische Version deutlich unter den Werten des bekannten Mildhybrid-Diesel, denn der bietet eine Anhängelast von 3,5 Tonnen und darf auch auf der Pritsche bis zu eine Tonne zuladen und genau dafür hat man ja die Ladefläche.
Eine überarbeitete Version des Mildhybrid Diesels wird für Juli 2026 erwartet. In dieser Variante kombiniert Toyota einen 2,8 Liter Selbstzünder mit einem 48-Volt System. Verbrauch und CO2-Emissionen werden zudem durch einen zusätzlichen Lithium-Ionen-Akku optimiert, wodurch sich gleichzeitig auch das Ansprechverhalten bessert. Diese Variante des Pick-ups leistet 150 kW/ 204 PS. Verbrauchs- und Emissionswerte liegen noch nicht vor, da die Homologation derzeit noch aussteht.
Designtechnisch ist der neue Hilux hochmodern mit schlanken Scheinwerfern und einem markanten Kühlergrill. Technisch verlässt sich die überarbeitete Generation des Arbeitstiers weitgehend auf die Basis des Vorgängermodells, was sich auch in sehr ähnlichen Abmessungen widerspiegelt. So ist der neue Hilux 5,32 m lang, 1,86 m breit und 1,80 m hoch. In Europa steht er ausschließlich als viertürige Doppelkabine zur Verfügung. Damit optimiert man Praxisnutzen und Komfort.
Ab 2028 soll es darüber hinaus den Hilux mit einer Wasserstoff-Brennzelle geben. Prototypen werden derzeit mit dem aus dem Toyota Mirai bekannten System bestückt und getestet. In diesem System reagiert der Wasserstoff mit Sauerstoff, wodurch Strom zum Fahren erzeugt wird. Angaben zur Reichweite sind aktuell Schätzwerte, diese jedoch liegen bei rund 600 Kilometern. Den Markt betreten kann der Wasserstoff-Hilux nur, wo eine entsprechende Infrastruktur weiter ausgebaut wird. Hierzulande arbeitet man aktuell eher an deren Rückbau.

Textquelle: Sales Verlag
Quelle: Toyota
(Logo) Hilux BEV
Orange: Hilux Mildhybrid Diesel






