Flexibles Arbeiten: E-Mail am Steuer ein Kavaliersdelikt?
Hand aufs Herz: Schonmal im Auto gearbeitet? Eine Nachricht gelesen, Dich in eine Telefonkonferenz eingeloggt oder gar eben schnell eine Email getippt?
Laut einer von Continental in Auftrag gegebenen forsa-Umfrage, welche im September 2025 unter 1.012 Autofahrern in Deutschland durchgeführt wurde, erledigt jeder vierte Autofahrer gelegentlich die eine oder andere berufliche Tätigkeit im Auto. Es wird getextet, telefoniert oder sogar an Laptop oder Tablet gearbeitet – während der Fahrt!
Laut der forsa-Umfrage gehen rund 15% der Autofahrer sogar komplexen Tätigkeiten nach. Dazu gehören Videocalls oder das Verfassen von Nachrichten.
Arbeiten am Auto führt nicht nur zu einem Bußgeld, es gefährdet Menschen.
Schnell noch eine berufliche Textnachricht beantworten oder dich in den laufenden Videocall einloggen. Mobile Geräte machen Deinen Job flexibel. Auf dem Parkplatz mag das harmlos sein, während der Fahrt ist es ein gefährliches No-Go.

Dabei ist die Rechtslage eindeutig: Ein elektronisches Gerät darf während der Fahrt nur dann genutzt werden, wenn man es dafür nicht in die Hand nehmen oder halten muss, sondern wenn vielmehr die Nutzung mittels Sprachsteuerung möglich ist. Alles andere ist schlichtweg nicht erlaubt. Um Deine Geräte nutzen zu dürfen, muss der Motor komplett ausgeschaltet sein. Eine Start-Stopp-Automatik etwa an der roten Ampel genügt hier nicht.
Wird man erwischt kostet das, je nach Situation, bis zu 228,50 Euro. Dazu gibt es zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot. Wusstest Du nicht, oder? Tatsächlich ist der genaue Inhalt dieser Regelungen lediglich 59% der Autofahrer bekannt. Weitere 38% haben nur eine wage Vorstellung davon, was in diesem Zusammenhang erlaubt ist.
Wenn Du während der Fahrt am Steuer arbeitest, ganz egal, was genau Du tust, Du riskierst ein Bußgeld, ein Fahrverbot und gefährdest Dich selbst und andere.
Textquelle: Sales Verlag
Quelle: Continental Reifen GmbH






