Abgesichert auf Campingtour

Abgesichert auf Campingtour

Wer haftet im Schadensfall?

Das statistische Bundesamt liefert die offiziellen Daten: Camping wird immer beliebter. So zählte man 2016 über 30 Millionen Übernachtungen auf deutschen Campingplätzen. Dabei werden Reisemobile immer luxuriöser und auch Wohnwagen können sich längst sehen lassen. Wer haftet aber bei Schäden oder gar Diebstahl und dies betrifft im Übrigen Luxusliner genauso wie den umgebauten Bulli, was, wenn doch einmal etwas passiert? Die Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG) rät dazu, Freizeitfahrzeuge unbedingt gut zu versichern, ein Schutz der unerlässlich ist. Klar hat man sein treues Reisegefährt versichert. Aber was taugt das Ganze? Ein Versicherungscheck kann in jedem Fall nützlich sein, schließlich reist man quasi mit einem eigenen Zuhause anstatt mit kleinem Koffer durch die Lande. So ist im Zweifelsfall nicht nur etwas Kleidung weg, sondern ein ganzer Reise-Hausstand. Tatsächlich geht es meist um mehrere Tausend Euro, besonders dann, wenn man das Inventar mitrechnet. Auch Reparaturen sind bei Reisemobil oder Caravan oft wesentlich teurer als beim Pkw. Ein ausreichender Versicherungsschutz ist daher dringend zu empfehlen.

Die Haftpflichtversicherung bildet die Basis eines jeden Versicherungsschutzes. Sie ist in Deutschland für jedes Fahrzeug vorgeschrieben. Auch Mietfahrzeuge sind in aller Regel Vollkaskoversichert. Ein genauer Blick in die Unterlagen lohnt sich jedoch auch hier, denn meistens ist im Schadensfall eine Selbstbeteiligung fällig. Mietet man ein Freizeitfahrzeug, empfehlen die Berater der DVAG auf eine Selbstbeteiligung zu verzichten. So kann man Unannehmlichkeiten bei der Rückgabe des Fahrzeugs vermeiden, denn auch kleine Schäden wie etwa Kratzer können schnell teuer werden. Besitzt man ein eigenes Freizeitfahrzeug kann die Beantragung eines Saisonkennzeichens dann sinnvoll sein, wenn man sein Fahrzeug vorrangig in der wärmeren Jahreszeit nutzt. So spart man Steuern und Kosten.

Die klassische Hausratversicherung schließt Freizeitfahrzeuge oftmals nicht mit ein. Einige Versicherer bieten an, den Schutz auf der Straße parkender Pkw, einschließlich Wohnmobile, mit einzuschließen. Dies kostet jedoch mehr. Eine spezielle Campingversicherung deckt das Risiko im Wohnmobil oder Caravan mit ab. Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung könnte sinnvoll sein. Für Dauercamper, die ihr Freizeitfahrzeug dauerhaft auf einem offiziellen Campingplatz abgestellt haben, gibt es spezielle Campingversicherungen. Diese kommen zum Beispiel bei Gepäckdiebstahl, Schäden am Inventar oder am Außenglas auf. Oft sind auch Vorzelte abgesichert. Viele Verträge schließen eine Selbstbeteiligung mit ein. Achtung, parkt man am Straßenrand ist der Versicherungsschutz dieser speziellen Versicherung nicht gegeben. Ein Schutzbrief garantiert schnelle Hilfe im Notfall, zum Beispiel bei Unfall oder Panne. Zum Teil werden sogar Hotelkosten für bis zu drei Nächte übernommen, wenn das Fahrzeug in die Werkstatt muss. Reist man ins Ausland, sollte man unbedingt vorher prüfen, ob vorhandene Versicherungen am Reiseziel gültig sind.

Generell sollte man seinen Versicherungsschutz für die Campingreise regelmäßig überprüfen und den eigenen Reisegewohnheiten bei Bedarf anpassen. Nur so ergeben Kfz-Haftpflicht, Hausratversicherung, Reisegepäckversicherung, Campingversicherung und Auto-Schutzbrief ein sinnvolles Gesamtpaket insbesondere dann, wenn man auch Sonderbedingungen im Ausland mit bedacht hat.

Touren rund um Winterberg und Hallenberg

Erlebnisreiche Wanderwoche im Sauerland

September ist Wanderzeit, auch in Winterberg. Gerade für diese Zeit, wenn sich der Spätsommer seinem farbenprächtigen Ende zuneigt, uns aber...

Sunlight Van Cliff 640

Mit der Baureihe „Cliff“ reiht sich die Dethleffs-Tochter Sunlight zur Saison 2018 nun auch in die Riege der Hersteller von Kastencampern ein.

Dabei stehen vier klassische Grundri...