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40 Jahre La Strada – Erfolg durch Konstanz

40 Jahre La Strada – Erfolg durch Konstanz

40 Jahre La Strada, ein beeindruckendes Jubiläum in der Caravan-Industrie, zumal das Unternehmen vor allem auf qualitativ hochwertige Kastenwagen-Ausbauten setzt und über die Jahre zwei Inhaberwechsel sowie manch andere Krise überstanden hat. Dies jedoch, dank der ruhigen, konstanten Geschäftsführung durch Marco Lange und Andreas Dalchow recht unbeschadet.

Kunden jedenfalls sind begeistert. Viele von ihnen bleiben der Marke treu. „Einmal La Strada, immer La Strada“, hört man häufig, und zwar nicht nur auf den alljährlichen La Strada Clubtreffen.

Der erste La Strada war ein ausgebauter Volkswagen T3 mit Hochdach aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Ihn gab es in den Versionen HD 60 und HD 85. Zwischen 1986 und 1990 wurden 73 dieser Modelle gebaut. Ab 1989 gab es zusätzlich die La Strada Modelle Pronto und Primavera, beide auf Ford Transit Basis. 160 dieser Fahrzeuge wurden bis zum Jahr 1995 hergestellt. Gleichzeitig wurden der La Strada Siena sowie das Modell Torino zu Bestsellern. Beide Fahrzeuge wurden auf Mercedes-Benz Basis als MB 100 gefertigt. 480 dieser Exemplare liefen vom Band.

Schon damals setzte man auch auf Allrad. Ein entsprechendes Sondermodell, der La Strada Dolomiti, wurde 1989 präsentiert. Hier setzte man wieder auf VW T3 Syncro Basis.

In den 1990er Jahren betrat der La Strada Avanti auf Fiat Ducato Basis den Markt und entwickelte sich schnell zum Bestseller und das ist er bis heute geblieben. Acht Grundriss-Varianten gibt es mittlerweile und auf dem diesjährigen Caravan Salon in Düsseldorf soll eine weitere Version hinzukommen.  

Durch einen Modellwechsel bei Mercedes, verschwanden die MB 100 Modelle. Fortan baute man auf dem Sprinter, wodurch die Baureihe Regent entstand.

Als es in den 1990er Jahren zu einem Mangel an Basisfahrzeugen kam, suchte und fand La Strada unkonventionelle Lösungen. So wurden etwa gebrauchte MB 208 Modelle generalüberholt und als Modell Magellan verkauft. Diese wurden zum überaus attraktiven Preis von 42.800 DM angeboten. Es folgten Modelle auf Citroën Berlingo, Ford Transit, Renault Master und Mercedes-Benz Vito. Eher wenig beliebt waren die Modelle Due auf LDV Convoy Basis oder das La Strada Kia Mobil auf Kia Pregio. Während letzterer immerhin 91 Käufer fand, wurden von ersterem lediglich acht Exemplare gebaut.

Im Jahr 2000 präsentierte La Strada mit dem Nova einen Premium Kastenwagen auf Mercedes-Benz Sprinter Basis, den es heute bereits in dritter Modell-Generation als Teilintegrierten mit Monocoque gibt. Überhaupt setzt die Marke heute konsequent auf Mercedes und Fiat.

Das 40-jährige Jubiläum feiert la Strada mit der „Edition 40“, einem gasfreien Modell. Zur Ausstattung an Bord gehören neben Induktionsherd und großem Akku mit starkem Ladegerät, Wechselrichter, Dieselheizung, Kompressor-Kühlschrank und auf dem Dach installierte Solarpaneele. Klar, das mit einer derartigen Ausstattung die Gasanlage überflüssig wird.